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Familienvater aus Sundern sucht verzweifeltpassenden Stammzellenspender
Die Hoffnung aufgeben kam und kommt für den 41jährigen Sunderner Familienvater Jörg „Fisch“ Hering und seine Familie auf keinen Fall in Frage.
„Zwar ist die Belastung für uns alle kaum auszuhalten“,
erklärt der Berufskraftfahrer
„aber wir sind ein gutes Team und schaffen auch das“.
Denn nicht zum ersten Mal kämpft die junge Familie Hering mit aller Kraft gegen die Krebserkrankung des Vaters.
Bereits 2002 wurde bei Jörg Hering die Diagnose Lymphdrüsenkrebs gestellt. Nach einer erfolgreichen Chemotherapie schien alles bestens.
Leider blieb es nicht so. 2007 kam dann wider Erwarten, der „Rückfall“. Sich nicht unter kriegen lassend, stellte sich der zweifache Vater auch diesem Kampf und konnte die Krankheit mit einer weiteren Chemo und einer Eigen-Stammzellentherapie aufhalten.

Als im Spätsommer 2009 der Krebs erneut auftrat, brach für Familie Hering eine Welt zusammen.
„Jetzt kann mir nur noch eine Stammzellenspende helfen“, weiß Jörg Hering und hofft, mit der Typisierungsaktion in seinem Heimatort Sundern die „Nadel im Heuhaufen“ zu finden.
Leider verlief die bisherige Suche nach einem passenden Spender für Jörg erfolglos.
Umso wichtiger ist es, dass der Kreis der Menschen, der sich typisieren läßt, immer größer wird. Lassen Sie sich typisieren und schenken Sie Jörg und seinen Angehörigen die Hoffnung auf ein unbeschwertes Familienleben ohne Chemotherapien und ohne Krebs.

Das Deutsche Rote Kreuz möchte gemeinsam mit Ihnen Leben und Hoffnung schenken.

Darum bitten wir Sie, am Freitag, dem 12.03.2010 von 15.00 bis 20.00 Uhr oder
Sonntag, dem 21.03.2010 von 11.00 bis 16.00 Uhr zur Blutspende ins DRK-Heim Sundern, Rathausplatz 5 zu kommen, und sich gleichzeitig typisieren zu lassen.


Dank fortschrittlicher Methoden ist es heute möglich, auf einen operativen Eingriff zur Gewinnung von Stammzellen zu verzichten.
Heute werden dem Spender gesunde Stammzellen ambulant aus der Armvene entnommen und anschließend aus dem Blut herausgefiltert. Die so gewonnenen Stammzellen ersetzen die außer Kontrolle geratenen Zellen des erkrankten Empfängers und können somit dessen Leben retten.

Übrigens: Blutspenden kann jeder Bürger ab dem 18. Lebensjahr, Erstspender bis zum 68. Lebensjahr.
Die Möglichkeit einer Typisierung besteht zwischen dem 18. und 55. Lebensjahr.
Für beide lebensrettenden Maßnahmen müssen sie lediglich einen gültigen Lichtbildausweis und etwas Zeit mitbringen.
DRK-Blutspendedienst-West Zentrum für Transfusionsmedizin Hagen Jörg, Sarah, Marie und Patty Hering Leider werden die Kosten für eine Typisierung von den Krankenkassen nicht übernommen.
Die Laborkosten für jede Testung belaufen sich derzeit auf 50 .
Die Westdeutsche SpenderZentrale (WSZE), die eng mit dem DRK-Blutspendedienst kooperiert und Ihre Daten speichert, bittet daher um Geldspenden zur Finanzierung der Typisierung
auf das Konto Nr. 4 444 444 bei der West-LB Dortmund; BLZ 440 500 00
Stichwort: „Fisch“ (bitte unbedingt angeben, damit die Spenden zugeordnet werden können!)

 

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